Aktuelles aus Bretten

Elterntag

                               Die Vorbereitungen

 

10. April 2018

Wir sitzen zusammen im Morgenkreis.

Jenny: „Kinder, bald ist ja Muttertag. Wisst ihr noch, was wir da letztes Jahr für Eltern gemacht haben?... Und bald ist auch Vatertag. Wir Erzieherinnen haben uns überlegt, wir könnten den Tag doch zusammenlegen und daraus einen Elterntag machen. Seid ihr denn damit einverstanden?“. Die Kinder stimmten eindeutig zu.

Im Verlauf dieser Besprechung mit den Kindern, hat sich schnell heraus gestellt:

Wir wollen unsere Liebe zu Mama und Papa sichtbar machen!

 

Nur wie? Nach vielen Ideen und Abstimmungen, beschlossen die Kinder, die Eltern ins Schneckenhaus ein zu laden. Wir wollen ihnen etwas Gutes tun. Etwas backen. Und einen Kaffee für sie kochen, denn viele Mamas und Papas trinken gerne Kaffee oder Tee. Auch ein Geschenk sollen die Eltern bekommen. Also hieß es dann: Rezepte sammeln und Ideen für ein Geschenk besprechen.

 

In den nächsten Tagen, wurden den Eltern fleißig ihre Lieblingsrezepte entlockt. Selbstverständlich als gutes Geheimnis ;-) Auch die Einladungen mussten geschrieben, gedruckt, gestaltet und an die Eltern heraus gegeben werden.

Ein weiterer Gedanke für diesen Tag war: die Eltern zu verwöhnen und zu bedienen. J

Um richtig zu bedienen, benötigt man selbstverständlich Schürzen! Somit stand folglich die nächste Abstimmung an: Wer möchte eine Schürze selbst nähen, wer möchte eine Schürze bemalen und wer möchte unter Umstände keine Schürze haben/machen?!

Als jedes Kind diese Frage für sich beantwortet hatte, ging es wieder an die Arbeit.

Die Schürzen wurden genäht und das Kinderbackbuch bei Kolibri bestellt.

 

Nachdem sich die Erzieherinnen um das Kaffeegeschirr (mit allem drum und dran) gekümmert hatten, musste folgend die Kuchenfrage geklärt werden. Bis dahin standen 5 Kuchen zur Auswahl. Die nächste Abstimmung war dann sehr eindeutig:

  1. Platz: Gummibärentorte

  2. Platz: Sachertorte

  3. Platz: Marmorkuchen

Der Piratenkuchen, sowie der Ameisenkuchen fielen deutlich auf Platz 4+5 zurück. Die Sachertorte ist nun ein Vorhaben, welches den Erzieherinnen kurzzeitig den Atem stockte. Ohne Probe, wird das nicht funktionieren. Es wird spannend bleiben, wie es weiter geht.

Das Backbuch wurde immerhin schon mit freudiger Stimmung im Kolibri abgeholt und bereits ausgepackt.

                                                                                                                                                             25.04.2018

                                       Das Fest

                                      

Es ist endlich soweit! Die Schürzen sind benäht oder gemalt, die Kuchen sind gebacken, die Aufführung ist geübt, die Geschenke sind vorbereitet und der Garten hat sich mit Biertische, Bierbänke und Dekorationen in ein Kaffee verwandelt. Kurz vor 15:30 Uhr kommen schon die ersten Eltern.

Die Sonne scheint und Ihr Kinder seid glücklich und aufgeregt! Ihr habt schon eure Schürzen an und seid bereit eure Eltern zu begrüßen. An der Kuchenbar können die Eltern die Kuchen und die Getränke aussuchen, die sie heute bei euch bestellen dürfen.

Kuchen, Kaffee und Getränke habt ihr an der Kuchenbar bestellt und mit euren bunten Schurzen an eure Eltern verteilt.

Schon bald ist Zeit für eure Aufführung, für die ihr so fleißig geübt habt!

Die Schulanfänger tragen das Gedicht vor, alle anderen unterstützen sie dabei.

Gleich danach singen wir das Lied: „Skip skip dubidu, schön ist die Welt liebe Eltern“.

Eure Eltern schauen und hören euch stolz und begeistert zu. Am Ende Klatschen sie für euch.

Ganz wichtig sind die Geschenke die ihr selbst gebastelt habt.

Die Sonne hat uns glücklicherweise bis an das Ende begleitet. Ihr Kinder wart alle stolz auf euch. Es war ein schöner und gemütlicher Nachmittag, den ihr euren Eltern geschenkt habt!

 

Vorschulfreizeit Füllmenbacher Hof

2018

 

Am Mittwochmorgen um 8.30 Uhr trafen sich die Vorschüler aus Sprantal und Bretten am Bahnhofe. Die Aufregung war groß. Um 9 Uhr ging es mit Bahn und Bus nach Diefenbach / Zaisersweiher.

Von dort aus sind wir durch Wald und Wiese gewandert. Unterwegs haben wir ein kleines Picknick auf der Wiese gemacht. Gestärkt konnten wir unsere Wanderung zum Füllmenbacherhof fortsetzen. Angekommen an unserem Ziel erwartete uns ein idylisches Häuschen im Grünen.

Alle wollten erst einmal das Haus erkunden, anschließend die Zimmer einteilen und Betten beziehen. Da ja schon Mittag war, trafen wir uns alle auf unserer Terrasse um dort unseren Mittagsnack  zu essen.
Nach dieser Stärkung waren wir startklar für das bevorstehende Abenteuer. Als erstes erkundeten wir die die ,,Schlucht´´ vor dem Haus und die große Wiese.

Nach einiger Zeit stand das bemalen unserer mitgebrachten weißen T-Shirts auf dem Plan. Das Thema Natur sollte aufgegriffen werde. So wurden tolle individuelle T-Shirts gestaltet.

Am Abend gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Sehr lecker J

Anschließend ging es unter die Dusche und schon bald auch ins Bett. Nach einer ruhigen Nacht waren alle top fit am nächsten Tag.

Am Donnerstag starteten wir den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück.
Danach durfte jeder dort spielen, wo er wollte. Einige gingen zur ,,Schlucht´´, andere auf die Wiese hinter dem Haus.

Dann ging auch schon unsere Schatzsuche los. Wir sind einen langen Rundweg gelaufen und waren über eine Stunde unterwegs. Die ganze Schatzsuche über begleitet uns Willybald, die Eule. Er gab uns Tipps und war ein treuer Begleiter. Wir kamen an 10 Stationen vorbei. Als erstes haben wir den Eingang zum ,,Zauberwald´´ finden müssen, dann erzählen  wir alles, was in der Natur zu sehen, riechen oder hören ist. Haben das Eichhörnchen genauer kennengelernt, verschiedene Naturmaterialien gesucht und daraus ein tolles Bild gelegt und Willybald ein Bett aus Stöcken und Blättern gebaut. Am Ende fanden wir einen tollen Schatz, der aus Gummibärchen und einem Fernglas bestand.

Nach der Schatzsuche haben wir eine kleine Abkühlung im Garten gebraucht und eine Wasserschlacht mit Wasserbomben und Spritzpistolen gemacht. Am Abend haben wir Holz gesucht um ein Lagerfeuer zu machen und gegrillt. Es war ein sehr schöner Abend am Lagerfeuer.

Nach einem leckeren Frühstück, am Freitagmorgen, stand die Abreise bevor.

Jeder packte seine Sachen zusammen und räumte auf. Eure Eltern halfen noch beim Putzen und dann verabschiedeten wir uns voneinander. Die Zeit war spannend und sehr schön mit euch J

 

Zauberwelten Faschingsparty

2018

                   

Auch dieses Jahr fand  in unserem Kindergarten wieder eine große Faschingsparty statt. Diesmal durften die Kinder entscheiden, nach welchem Motto sie feiern möchten.

Nach einer Abstimmung haben sich die Kinder für das Motto 

,,Zauberwelten‘‘ entschieden.

Zum Thema ,,Zauberwelten´´ wurden dann die Räume passend gestaltet. So wurden die Räume in ein Elsa Eisschloss und ein Hexenhaus verwandelt. Zusätzlich haben die Kinder einen Discoraum mit einer selbstgebastelten Discokugel gestaltet.

Die Kinder haben  Lebkuchen gebacken, einen echten Hexenbesen gebaut, einen Hexenhut und Hexennasen gebastelt.

Dann ist endlich der große Tag gekommen, jeder hat sich heraus geputzt und ist verkleidet in die Kita gekommen, um eine tolle Faschingsparty zu feiern.

Zum Empfang gab es ein riesen Buffet mit allen Dingen, die einem so schmecken.

Die Faschingsparty wurde mit einer Modenschau im Discoraum eröffnet. Danach gab es verschiedene Aktionen in den Räumen.

Im Elsa Schloss wurde geschminkt. Im Hexenhaus wurde das Theaterstück Hänsel und Gretel aufgeführt.

Im Discoraum gab es Musik und viele Partyspiele.

 

 

            Wir haben es geschafft!

 

Im vergangenen Jahr konnte sich das Team des Schneckenhauses in einer einjährigen Weiterbildung zur „Fachkraft für reggio - inspiriertes Lernen“ qualifizieren. In 144 Unterrichtsstunden, aufgeteilt in 9 Modulen erfuhren wir, was es bedeutet, auf Augenhöhe der Kinder die Welt zu sehen und zu entdecken. Das war uns die vielen Wochenenden wert. Wer es am Ende schaffte seine Abschlussarbeit abzugeben und zu präsentieren, wurde mit einem Zertifikat belohnt.

 

Stolz darauf, diesen Weg erfolgreich gegangen zu sein, werden wir unser Wissen zum Wohle aller Kinder im Schneckenhaus einbringen. Wir freuen uns darauf den reggianischen Ansatz in unserer Arbeit mit den Kindern zu leben und nach und nach transparent zu machen.

 

Für Reggio-Interessierte zum Weiterlesen:

 

Die Reggio Pädagogik hat ihren Ursprung in Italien. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Bevölkerung in Reggio Emilia arm und hungrig. Die Kinder, die meist sich selbst überlassen waren, sollten jedoch eine bessere Zukunft haben. So schlossen sich wagemutige Frauen zusammen und gründeten einen Kindergarten. Dort fanden die Kinder Geborgenheit. Das Kind wurde als Lerner von Geburt an und Selbstgestalter seiner Bildung gesehen und wertgeschätzt.

 

Die Reggio Pädagogik ist inzwischen der am meisten anerkannte Ansatz in der Elementar Pädagogik und eine Säule in unserer Konzeption.

 

Das Kind steht im Mittelpunkt und die Erzieherin/der Erzieher ist sein Bildungsbegleiter. Sie/er bereitet eine anregende Umgebung vor, in der sich die Kinder wohl fühlen und zum eigenen Forschen und Lernen angeregt werden. Viele Lernimpulse gehen vom Kind aus und werden vom Erwachsenen aufgegriffen. Das Lernen findet in der Gemeinschaft statt und jedes einzelne Kind wird wertgeschätzt in seinen Ansichten und Denkweisen.

 

Gedicht von Loris Malaguzzi (1920-1994)

 

Hundert Sprachen hat ein Kind

 

Ein Kind ist aus hundert gemacht,
hat hundert Sprachen,
hundert Hände,
hundert Gedanken,
hundert Weisen
zu denken, zu spielen und zu sprechen.

Hundert,
immer hundert Arten
zu hören, zu staunen und zu lieben,
hundert heitere Arten
zu singen, zu verstehen,
hundert Welten frei zu erfinden,
hundert Welten zu träumen.

Das Kind hat hundert Sprachen
und hundert und hundert und hundert.
Neunundneunzig davon aber
werden ihm gestohlen,
weil Schule und die Umwelt
ihm den Kopf vom Körper trennen.

Sie bringen ihm bei,
ohne Hände zu denken,
ohne Kopf zu schaffen,
zuzuhören und nicht zu sprechen,
ohne Vergnügen zu verstehen.
Zu lieben und zu staunen
nur an Ostern und Weihnachten.

Sie sagen ihm,
dass die Welt bereits entdeckt ist,
und von hundert Sprachen
rauben sie dem Kind neunundneunzig.
Sie sagen ihm, dass
das Spielen und die Arbeit,
die Wirklichkeit und die Phantasie,
die Wissenschaft und die Vorstellungskraft,
der Himmel und die Erde,
die Vernunft und der Traum
Dinge sind, die nicht zusammengehören.

Sie sagen also,
dass es die hundert Sprachen nicht gibt.
Das Kind sagt: „Aber es gibt sie doch!“

                         Wandertag 2017

Zum Start der Wanderung trafen sich alle Familien aus dem Kindergarten und der Krippe am Waldtierpark- Parkplatz. Von dort wanderten wir zum Waldplatz des Schneckenhauses.

Dort gab es etwas Kühles zum Trinken. Zum Glück, denn der Tag ist sehr heiß. Auch ein großes Buffet, mit mitgebrachten Speisen der Gäste wartete auf uns.

Nach einer kleinen Stärkung gab es einzelne Stationen, die ausgetestet wurden. Und zum Abschluss wurd von den Kindern die Raupe Nimmersatt im Waldtheater aufgeführt.

Es war ein schöner Tag mit vielen Erlebnissen!

 

HERZLICHEN DANK

an Alle, die uns beim Umzug durch ihre Anwesenheit unterstützt haben!

Das Waldprojekt

 

Einmal in der Woche gehen wir mit den Kindern nach Sprantal auf unser Waldstück. Um einen kleinen Eindruck zu bekommen, haben wir einen kurzen Video gedreht. Dies folgt in Kürze.

Waldvideo - falls dieses Video nicht angezeigt wird, müssen Sie den Adobe Flashplayer installieren.

Der Winter ist da!

Wir bauen einen Schneemann

 

                      (Portfoliobericht von Sarah& Layla)

 

"Heute hat es endlich geschneit. Da haben wir einen Schneemann gebaut. Wir haben Kugeln auf dem großen Spielplatz gerollt. Als der Schneemann „Olaf“ fertig war, haben wir einen „Mamaschneemann“ gebaut. Und einen „Babyschneemann“ gebaut.

Da wir leider keine Karotten im Kühlschrank hatten, riefen Ariane und Sarah bei Rosemarie an, damit sie uns eine Karotte mitbringen sollte.

Hier ein paar Fotos von uns:"

 

                                                           10.01.2017

Die Vorschüler gehen Schlittschuh laufen

 

Zusammen mit den Vorschulkindern vom Schneckenhaus Oberderdingen ging es auf die Eisfläche auf dem Marktplatz. Nach anfänglichem Schwanken war die Unsicherheit schnell verflogen und die Kinder fanden Vertrauen zum Eis.

 

Zur Stärkung gab es Kinderpunsch und heiße Schokolade.

                                                              Dezember 2016

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