Die Vorschüler besuchen den Tierpark Bretten

Für die Vorschüler ging es heute in den Tierpark Bretten. Nachdem wir gemeinsam auf dem Spielplatz gefrühstückt hatten, ging es zu den Tieren hinein. Wir waren die ersten Besucher und alle Tiere freuten sich auf das Futter, so kam es, dass wir ziemlich bedrängt wurden und uns das Futter buchstäblich aus den Händen gerissen wurde!

Gleich am Eingang wurden wir von einigen Schafen und Ziegen begrüßt. Im Moment gibt es viele Babytiere: Sehen konnten wir ein Kängurubaby, Ziegen- und Schafbabys, Rehkitze, Babyesel und auch ein Babyaffe.

Nach unserem Besuch ging es weiter auf den Spielplatz, wo die Kinder noch eine Zeitlang klettern, rennen und toben durften. Wir hatten alle viel Spaß und es war ein sehr schöner Kindergartentag!

Tierisch was los!

Heute war ein tierischer Tag im Waldkindergarten.

Die Kinder haben in der Matschbaustelle jede Menge Molche gefunden.

Es waren unterschiedliche Arten: Um welche es sich handelt, haben die Kinder gemeinsam Till in einem Buch nachgeschlagen.

Vorsichtig wurden die Tiere in Eimern

gesammelt und in eine Wasserrinne im Wald gebracht. Während die Molche eingesammelt wurden, wurden wir von

einem Rotkelchen beobachtet

Auf dem Spielplatz wurde im Anschluss ein „Maikäferkönig“ und eine Babyschnecke gefunden.

Auch die beiden Tierchen wurden vorsichtig von den Kindern eingesammelt und an eine sichere Stelle gebracht.

Regelmäßig schauen die Kinder nach, ob wieder Molche da sind und in den Wald gebracht werden müssen oder ob ein anderes Tier „gerettet“ werden muss.

Im Kaufladen

"Was kann ich bei Ihnen kaufen?"

"Ich will Orangen kaufen!"

"Erst bezahlen!"

"Was wollt ihr denn noch kaufen?"

"Wir liefern was für Dich!"

"Das und das! Brauchen wir so welche?"

"Was magst Du bei mir bezahlen?"

"Für meine Eltern ist das!"

"Geld brauche ich! Das letzte Geld! Leider hab ich keins mehr!"

Den Kaufladen bekamen wir von Lisa K. geschenkt.

Ganz herzlichen Dank dafür!

Die Kinder haben sehr viel Spaß damit!

Faschingsprojekt "Zirkus"

Um den Kindern etwas besonderes zum Faschingsfest zu bieten, kamen wir auf die Idee, einen Zirkus zu veranstalten. In der Woche zuvor lernten die Kinder mit uns den Zirkus über Spiele, gemeinsame Aktionen, eine Filmvorführung des Zirkus Krone und ein Zirkus-Wimmelbuch kennen. Wir machten Seiltanz, Akrobatik, Yoga, Zauberei und unser Therapiehund Olga durfte Kunststücke vorführen.

Am Rosenmontag errichteten wir unser Zirkuszelt und nachdem alle geschminkt waren und ihre Kostüme angelegt hatten, eröffnete der Drachenbändiger Fu Manchu Tilli die Vorstellung bei der viele wilde Tiere, Magier, Tänzerinnen und Clowns auftraten.

Die Kinder hatten sehr viel Spaß und genossen die vielen Möglichkeiten sich frei auszuprobieren.

Projektarbeit "Waldschnecken Sportmannschaft"

Als Abschluss unseres Projektes: „Waldschnecken-Sportmannschaft“, haben sich die Kinder ein Sportfest gewünscht. Am 28.01.2022 fand dieses statt. Voller Stolz konnten sie an diesem Tag endlich ihre selbst gestalteten Trikots tragen und an verschiedenen Stationen ihr gelerntes Wissen über die verschiedenen Sportarten zeigen und nochmal trainieren.

So gab es einmal die Fußballstation, die vor allem bei den Jungs sehr beliebt war. Dort wurden auf die selbst geplanten und hergestellten Tore, ein Fußballspiel gespielt. Auch konnte nochmals an der Konditions- und Koordinationstreppe trainiert werden.

An einer weiteren Station konnten die Kinder im Gummitwist, Seilspringen, Hula-Hoop Reifen und an Wurfübungen beteiligen. Da hatten sie jede Menge Spaß und auch bei uns Erzieher*innen kamen alte Kindheitserinnerungen hoch.

Zum Schluss haben alle Kinder gemeinsam einen Tanz aufgeführt, der die Wochen vorher einstudiert wurde. Danach haben wir uns am riesigen Buffet und mit Stockbrot wieder gestärkt und den Kindergartentag ausklingen lassen. Es war ein sehr toller Tag, der allen viel Spaß gemacht hat.

Erster Waldschnecken Kinderabend

Nachdem einige Kinder nach unserem Elternabend den Wunsch geäußert haben, auch mal einen "Kinderabend" zu machen, haben wir den Sankt-Martin-Abend kurzerhand zum Kinderabend erklärt.

 

Natürlich durfte das eigentliche Bestreben, den Kindern das Bewusstsein für das Teilen nahe zu bringen und den Abend mit bunten Laternen zu erhellen, nicht zu kurz kommen.

 

Im Vorfeld haben wir die Kinder befragt, was sie denn gerne zum Kinderabend mitbringen wollen. Ganz oben auf ihrer Wunschliste standen verschiedene Limonaden und ganz viele Süßigkeiten. Wir konnten das Angebot noch um Martinsgänse, Pizzaschnecken und Kinderpunsch erweitern. Am Lagerfeuer wurden auch Maiskörner gepoppt.

 

Eine Woche zuvor haben wir damit begonnen mit Farbe und Murmeln transparentes Papier bunt einzufärben. Bei manchen schossen alle Kugeln durch den Karton, der die bunten Kugeln hin und her schickte und mancher ließ einzelne Kugeln in die Farbe tauchen und rollte sie behutsam über das Papier. Am Ende hatten alle einen farbenfrohen Papierbogen, den Verena mit den Kindern fleißig zu Laternen verklebte.

Bestückt wurden die Lichter mit Kerzen und Haselnussstecken.

 

Am Vormittag waren schon alle ganz aufgeregt und wollten am liebsten gleich nach dem Abholen zurück in den Kindergarten. Aber es dauerte noch eine Weile, bis es dunkel war. Doch dann ging es los. Am Wagenplatz leuchteten viele Kerzenlichter und das Lagerfeuer flackerte schon im Feuerkreis. Der große Frühstückstisch war bereits voller leckerer Sachen, so dass wir noch zwei Tische dazu stellen mussten.

 

Im Feuerkreis begrüßten wir uns, und das war sehr lustig, mit "Guten Abend, guten Abend, wir winken Euch zu..." und sangen gemeinsam das Lied, das die Geschichte von Sankt Martin erzählt. Nach Kinderpunsch und Pizzaschnecken durfte auch das Naschwerk verteilt werden und dann kam der große Wok auf das Feuer, gefüllt mit Maiskörnern. Die poppten nach einer spannenden Weile endlich auf und wurden fröhlich verspeist.

 

Nun bekam jedes Kind seine Laterne und wir machten uns gemeinsam auf. Es war mittlerweile stockdunkel und einzig die Laternen leuchteten uns den Weg. Am Anfang konnte man sich noch an den bekannten Treffpunkten orientieren, aber dann ging es über das Feld und wirklich; wir konnten nur die bunten Lichter erkennen, hie und da leuchtete ein Streifen von einer Jacke oder ein lustiger reflektierender Anhänger.

 

Wir waren ganz stolz, dass es keine Tränen gab und alle mutig voranschritten, die ein oder andere Hand wurde gehalten, aber alle waren frohen Mutes, obwohl es unheimlich finster war. So konnten wir erfahren, wie wichtig Wärme, Zusammenhalt und Zuversicht sind.

 

Unser Weg führte vorbei an dem bekannten Nussbaum, an dem wir gerne klettern, aber wirklich zu sehen war er nicht. Wir folgten dem Weg, der zum Glück noch zu erahnen war. Plötzlich rief einer: "Ich sehe Licht! Da sind bestimmt unsere Eltern!" Tatsächlich waren wir über einen Kilometer durch die Finsternis bis zum Ortsausgang gelaufen und wurden von glücklichen Eltern empfangen. Der Kinderabend hat uns allen viel Mut gemacht, es war toll zu sehen, welches Vertrauen wir zusammen aufgebaut haben und die Kinder waren stolz wie Bolle! Wieder ein tolles Erlebnis!

 

Wir halten zusammen!

Wir konnten mit Hilfe der Waldkinder Rinklingen einen Spendenbetrag von über 1000,- Euro an die betroffenen Kindergärten im Kreis Ahrweiler überweisen.

Wir danken Euch allen für´s Mithelfen und die großzügigen Spenden!

 

Schöne Sommerferien!

Wilder Nachwuchs

Unsere Frühaufsteher haben eine tolle Entdeckung gemacht: Morgens während der Bringzeit sahen sie winzig kleine Tiere aus der Richtung des Teiches kommen. Die kleinen Amphibien mit einer Größe von gerademal einem Zentimeter hatten ihre Kinderstube im Wasser verlassen und machten sich auf den Weg in den Wald. Man konnte sie behutsam einfangen, indem man vorsichtig die Handflächen um das Tier legte und sie mit ihren zarten Gliedern hinaufklettern ließ.

Natürlich gab es sofort die Überlegung sie zurück zum Teich zu bringen, aber da kamen sie ja her und wollten zum Wald, um sich zwischen Laub und Moos in der Erde zu verstecken.

Beim genauen Hinsehen kann man erkennen, dass es sich um ganz junge Erdkröten handelt. Wir haben ein paar von ihnen für kurze Zeit in ein Marmeladenglas getan, um sie betrachten zu können. Staunend wurde das Glas weitergegeben und als alle sie genau angeschaut hatten, brachten wir sie ein Stück weit den Waldweg hoch und liessen sie frei. Bald waren sie kaum noch zu entdecken und werden, wenn sie ausgewachsen sind, zurück zum Teich kommen, um sich zu vermehren.

An unserem Waldplatz konnte ein Kind eine weitere spannende Entdeckung machen: In einer Kiste hatte ein Vogelpaar ein Nest gebaut. Zunächst waren 5 Eier zu sehen. Sie waren rötlich gesprenkelt und lagen eingebettet in Moos, Laub und Stöckchen.

Einige Tage später konnten wir die geschlüpften Vogelkinder eng aneinander gekuschelt in ihrem Nest betrachten. Im ersten Moment bekamen wir einen Schreck, da es gar nicht nach Vögelchen aussah, doch dann konnte man die kleinen Schnäbel erkennen.

Im Laufe der Tage gewannen die Nestlinge schnell an Größe und mittlerweile sind sie enorm gewachsen. Leider haben es wohl nicht alle geschafft zu schlüpfen oder sind einem Fressfeind zum Opfer gefallen.

Zwei der Jungvögel entwickeln sich prächtig und wir sind gespannt, wann sie flügge werden.

Leider haben wir die Altvögel noch nicht zu Gesicht bekommen. Wir vermuten, dass es sich um die kleine Tannenmeise handelt, sind aber nicht sicher. Wir versuchen möglichst wenig zu stören, aber wenn wir auf dem Waldplatz sind, lässt sich kein Elternteil blicken. Auch der typische Ruf "wize-wize-wize" war noch nicht eindeutig zu hören.

Voller Stolz konnten wir auch das Schlüpfen unserer Distelfalter beobachten. Sie hatten sich bereits in einem Kokon verpuppt und eines Tages im Juni schlüpfte Einer nach dem Anderen.

Noch waren ihre Flügel ganz weich und wir konnten erkennen, wie sie diese ausfalteten. Während die Flügel trocknen, verliert er etwas rote Flüssigkeit und ist dann startklar für den ersten Flug. Gerne sind die Falter auch auf unseren Händen und im Gesicht gelandet und haben mit ihrem langen Rüssel an unserer Haut gesaugt. Das war sehr witzig!

Feuerkreis Winterliche Impressionen

Sankt Martin Lichterfest

Heute am frühen Morgen haben wir mit den Kindern ein stimmungsvolles Lichterfest gefeiert. Zu Ehren der guten Taten von Sankt Martin sind wir singend mit unseren Laternen durch den herbstlich bunten Wald gelaufen und haben später am Lagerfeuer uns mit gebackenen Martinsgänsen gestärkt. Die Geschichte von Sankt Martin wurde von den Kindern aufgeführt und dieses Mal auf Video für die Eltern festgehalten. Es war wunderschön, diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Heute gibt es Popcorn und gegrillten Mais

Nachdem die Kinder alle auf den abgeernteten Feldern noch immer nach Maiskolben gesucht und auch noch welche gefunden haben und daran die restlichen Körner abgezupft und gesammelt wurden, kam Verena auf Idee: „Wir machen alle gemeinsam Popcorn und grillen Maiskolben.“

Gesagt, getan, Verena organisierte Popcorn Mais und die Maiskolben zum Grillen.

 

Gemeinsam mit Till haben wir das Feuer angezündet. Als die Temperatur passte, wurde das Gestell in die Feuerschale gestellt, auf das die Wokschale dann gestellt wurde.

 

Verena erklärte alles ganz genau, sodass ihr abwechselnd erst Öl und nun die Maiskörner in die Wokschale geschüttet wurden. Einige dachten erst: „Oh das sind aber wenige Körner.“

Zwei Kinder trugen vorsichtig die Schale zur Feuerstelle und stellten sie auf das Gestell.

 

Alle Kinder standen um das Feuer auf den Holzblöcken und staunten erst über das Öl, welches heiß wurde und viele kleine Blasen entstanden sind und als dann das Popcorn los ploppte hörte man nur noch: „Oooohhhhhh, jaaaaaaa, schau mal da, wie cool!“

 

Till legte ein Gitter darüber, damit nicht so viel Popcorn im Feuer landet und als es dann fertig war, konntet ihr es kaum erwarten eure erste „Ladung“ gezuckertes Popcorn zu nehmen.

Geschmeckt hat es allen und ihr wart alle erstaunt, wieviel doch aus dem „bisschen“ raus kam.

 

Als das Popcorn gegessen war, ging es weiter mit den Maiskolben. Die wurden zum Grillen auf den Rost gelegt. Beim ersten Mal wenden, wurde genau der Farbunterschied deutlich, auf der gegrillten Seite war das Gelb viel dunkler, als auf der nicht gegrillten.

 

Auch die Maiskolben haben sehr lecker geschmeckt.

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