Unser Thema diese Woche: Beton

Nachdem die Kinder schon vor einiger Zeit einen alten Sack mit Zement im Abstellraum gefunden hatten, kreisten die Gedanken immer darum, damit Beton herzustellen. Wir schauten uns einen Bericht über Stahlbeton in der "Sendung mit der Maus" an und die Kinder wussten so, welche Mischungsverhältnisse von Zement, Wasser und Sand in die Schubkarre zu füllen waren. In gemeinsamen Absprachen ermittelten sie die richtige Konsistenz!

Steine wurden in der näheren Umgebung gefunden und eine Stelle im Wald war besonders interessant, da jemand Steine abgeladen hatte. Die wurden mit dem Bollerwagen auf den Wagenplatz geschafft.

Nachdem Betonkugeln geformt wurden, kamen alte Plastikboxen als Gussform zum Einsatz. Ein selbstgebautes Mäusehaus aus Holz wurde mit Plastikfolie ausgelegt und wurde so zur optimalen Steingussform. Der Beton wurde mit eingelegtem Hasendraht verstärkt.

Auf einer Palette entstanden die ersten Mauerstücke, wobei die Kinder ohne Anleitung ihren Vorstellungen folgten.

Es war sehr interessant zu beobachten, wie selbständig alle miteinander Lösungen und Vorgehensweisen erarbeiteten!

Feuerkreis Winterliche Impressionen

Sankt Martin Lichterfest

Heute am frühen Morgen haben wir mit den Kindern ein stimmungsvolles Lichterfest gefeiert. Zu Ehren der guten Taten von Sankt Martin sind wir singend mit unseren Laternen durch den herbstlich bunten Wald gelaufen und haben später am Lagerfeuer uns mit gebackenen Martinsgänsen gestärkt. Die Geschichte von Sankt Martin wurde von den Kindern aufgeführt und dieses Mal auf Video für die Eltern festgehalten. Es war wunderschön, diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Heute gibt es Popcorn und gegrillten Mais

Nachdem die Kinder alle auf den abgeernteten Feldern noch immer nach Maiskolben gesucht und auch noch welche gefunden haben und daran die restlichen Körner abgezupft und gesammelt wurden, kam Verena auf Idee: „Wir machen alle gemeinsam Popcorn und grillen Maiskolben.“

Gesagt, getan, Verena organisierte Popcorn Mais und die Maiskolben zum Grillen.

 

Gemeinsam mit Till haben wir das Feuer angezündet. Als die Temperatur passte, wurde das Gestell in die Feuerschale gestellt, auf das die Wokschale dann gestellt wurde.

 

Verena erklärte alles ganz genau, sodass ihr abwechselnd erst Öl und nun die Maiskörner in die Wokschale geschüttet wurden. Einige dachten erst: „Oh das sind aber wenige Körner.“

Zwei Kinder trugen vorsichtig die Schale zur Feuerstelle und stellten sie auf das Gestell.

 

Alle Kinder standen um das Feuer auf den Holzblöcken und staunten erst über das Öl, welches heiß wurde und viele kleine Blasen entstanden sind und als dann das Popcorn los ploppte hörte man nur noch: „Oooohhhhhh, jaaaaaaa, schau mal da, wie cool!“

 

Till legte ein Gitter darüber, damit nicht so viel Popcorn im Feuer landet und als es dann fertig war, konntet ihr es kaum erwarten eure erste „Ladung“ gezuckertes Popcorn zu nehmen.

Geschmeckt hat es allen und ihr wart alle erstaunt, wieviel doch aus dem „bisschen“ raus kam.

 

Als das Popcorn gegessen war, ging es weiter mit den Maiskolben. Die wurden zum Grillen auf den Rost gelegt. Beim ersten Mal wenden, wurde genau der Farbunterschied deutlich, auf der gegrillten Seite war das Gelb viel dunkler, als auf der nicht gegrillten.

 

Auch die Maiskolben haben sehr lecker geschmeckt.

Wir bauen eine Keschdebahn

Nachdem uns die Kastinenbäume soviele "Keschde" geschenkt hatten, haben wir eine Bauwanne damit gefüllt. Kastanien eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse (wer schafft es über den Bauwagen?) und zum Basteln und Zusammenstecken mit Zahnstochern.

Da gerade große Papprollen übrig blieben, kamen wir auf die Idee eine Keschdebahn zu bauen. Wir haben Kanthölzer als Böcke zusammengenagelt und mit Stöcken stabilisiert; dann konnten wir die Papprollen darauflegen und eine tolle Bahn bauen.

Abschüssig muss sie sein, sonst rollen die Kastanien nicht gut durch. Die Rohre müssen gut in einander passen, sonst gibt es Stau. Am Ende haben wir noch eine Klangtreppe gebaut, damit die ankommenden Kastanien lustig klackern.

Wir pressen eigenen Apfelsaft

Der Herbst ist da und beglückt uns dieses Jahr mit einer reichen Apfelpracht. Die Bäume biegen ihre Äste unter der Last der vielen Äpfel. In Rinklingen durften wir mit den Waldkindern auf einer schönen Streuobstwiese Äpfel für eigenen Apfelsaft sammeln. Die Kinder waren mit Eifer dabei und in null-komma-nix war unser Bollerwagen randvoll.

Schon 1954 singt Peter Alexander: "Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere. Nur weil die Bäume hoch sind und diese die Tiere groß sind.
Die süßesten Früchte schmecken dir und mir genauso, doch weil wir beide klein sind, erreichen wir sie nicht." Doch wenn man sich noch ein bißchen streckt, fällt auch der leckere rote Apfel in meine Hand.

Unsere Apfelernte landete nach dem Aussortieren und Waschen in dem Häcksler, der die Äpfel in kleine Stücke riss. Das war für die Kinder besonders faszinierend und jeder durfte aus sicherer Entfernung den Häcksler füllen und zusehen, wie die Wonneproppen klein zerteilt wurden.

Mit den kleinen Apfelstücken wurde nun die Apfelpresse befüllt. Das Pressen ist echte Knochenarbeit und wir staunten nicht schlecht, dass es den Kindern zu viert gelang, die Presse Klick für Klick herunter zu fahren.

Am Ende durften voller Stolz die mitgebrachten Flaschen mit leckerem Apfelsaft befüllt werden. Ein voller Erfolg!

Vielen Dank für die Möglichkeit die Äpfel zu ernten und an Waldpapa Alex, der uns ganz stark geholfen hat!

Spurensuche in Feld und Flur

Spannend und äusserst lehrreich für Kinder und Erzieher ist die gemeinsame Spurensuche. Dabei geht es nicht nur um Fuss-/Pfotenabdrücke, sondern auch häufig um andere Hinterlassenschaften der Tiere. Die Funde werden wie wahre Schätze begutachtet und mit Stolz präsentiert. Erstaunlich schnell wissen die Kinder die Spuren zuzuordnen. Dies schult genaues Betrachten und Merkfähigkeit. Ausserdem macht es riesigen Spaß so gemeinsam die Natur zu erkunden.

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