Schulanfänger Fahrradtour

Heute sind alle Schulanfänger mit dem Fahrrad in den Waldkindergarten gekommen. Wir haben uns vorgenommen eine Fahrradtour zu machen. Nach dem Frühstück sollte es losgehen. Damit wir sicher unterwegs sind, haben wir alle einen Helm getragen und uns Warnwesten angezogen. So konnte man uns gut erkennen, auch die Autofahrer.

 

Zunächst sind wir durch den Wald gefahren. Unser "Sankt Martins Weg" hat uns Richtung Westen geführt und dann bogen wir nach links ab am "Zauberwald" vorbei. Da kamen schon die ersten Steigungen, die haben wir mit Bravour gemeistert.

 

Auf dem Waldweg konnten immer gut zwei nebeneinander fahren und so fuhren wir immer höher hinauf, wir wollten es bis zum höchsten Punkt schaffen. Doch erst einmal haben wir ganz schön Durst bekommen und eine Vesperpause gemacht. Das war wichtig, denn das letzte Stück war steil und wir waren tatsächlich ganz oben auf dem Wieselberg.

 

Nun mussten wir gut abbremsen, damit wir nicht zu schnell herunter gesaust kamen, aber die Abfahrt war klasse und wir sind richtig schnell geworden. Über 20 Stundenkilometer sind wir schnell gewesen! Unten angekommen sind wir zwischen Bretten und Sprantal, haben dann den Fahrradweg Richtung Bretten genommen. Da mussten wir gut hintereinander herfahren, das hat prima geklappt. Wie ein Entenmarsch mit unseren gelben Westen, nur schneller. Auf dem Teerweg konnte man gut in die Pedale treten. Vorbei am Milchbauernhof mussten wir die Straße queren, da hat Till sich auf die Straße gestellt und die Fahrzeuge gewarnt, dass wir kommen. Da waren wir ganz fix drüben.

 

Angekommen sind wir am Tierpark Waldspielplatz, da konnten wir toll klettern. und haben gespielt. Plötzlich kam auch die Überraschung: Julia hatte jedem ein Eis am Kiosk gekauft, das war lecker!

 

Schon war es Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Wieder in einer Reihe sind wir wie eine gelbe Mannschaft an der Seite gefahren. Ein Rennradfahrer hat uns zugewunken, der fand das ganz toll! An der Straße haben wir wieder gewartet, bis ganz frei war und sind "schwupps" rüber auf die andere Seite. Nun ging es den Radweg steil nach oben über die Felder. Das war dann doch so steil, dass mancher froh war mit Tills E-Bike ein Stück nach oben gezogen zu werden. Am Schluss haben es alle gut geschafft und wir konnten das letzte Stück zur Grillhütte wieder richtig Gas geben und sind etwas verspätet zum Mittagessen angerauscht. Das war eine tolle Strecke - ganze 11 Kilometer haben wir zurückgelegt, das war richtig STARK!

 

Alle Kinder haben toll aufgepasst, gut mitgehalten und waren immer frohen Mutes! Ein wirklich tolles Erlebnis!

Wilder Nachwuchs

Unsere Frühaufsteher haben eine tolle Entdeckung gemacht: Morgens während der Bringzeit sahen sie winzig kleine Tiere aus der Richtung des Teiches kommen. Die kleinen Amphibien mit einer Größe von gerademal einem Zentimeter hatten ihre Kinderstube im Wasser verlassen und machten sich auf den Weg in den Wald. Man konnte sie behutsam einfangen, indem man vorsichtig die Handflächen um das Tier legte und sie mit ihren zarten Gliedern hinaufklettern ließ.

Natürlich gab es sofort die Überlegung sie zurück zum Teich zu bringen, aber da kamen sie ja her und wollten zum Wald, um sich zwischen Laub und Moos in der Erde zu verstecken.

Beim genauen Hinsehen kann man erkennen, dass es sich um ganz junge Erdkröten handelt. Wir haben ein paar von ihnen für kurze Zeit in ein Marmeladenglas getan, um sie betrachten zu können. Staunend wurde das Glas weitergegeben und als alle sie genau angeschaut hatten, brachten wir sie ein Stück weit den Waldweg hoch und liessen sie frei. Bald waren sie kaum noch zu entdecken und werden, wenn sie ausgewachsen sind, zurück zum Teich kommen, um sich zu vermehren.

An unserem Waldplatz konnte ein Kind eine weitere spannende Entdeckung machen: In einer Kiste hatte ein Vogelpaar ein Nest gebaut. Zunächst waren 5 Eier zu sehen. Sie waren rötlich gesprenkelt und lagen eingebettet in Moos, Laub und Stöckchen.

Einige Tage später konnten wir die geschlüpften Vogelkinder eng aneinander gekuschelt in ihrem Nest betrachten. Im ersten Moment bekamen wir einen Schreck, da es gar nicht nach Vögelchen aussah, doch dann konnte man die kleinen Schnäbel erkennen.

Im Laufe der Tage gewannen die Nestlinge schnell an Größe und mittlerweile sind sie enorm gewachsen. Leider haben es wohl nicht alle geschafft zu schlüpfen oder sind einem Fressfeind zum Opfer gefallen.

Zwei der Jungvögel entwickeln sich prächtig und wir sind gespannt, wann sie flügge werden.

Leider haben wir die Altvögel noch nicht zu Gesicht bekommen. Wir vermuten, dass es sich um die kleine Tannenmeise handelt, sind aber nicht sicher. Wir versuchen möglichst wenig zu stören, aber wenn wir auf dem Waldplatz sind, lässt sich kein Elternteil blicken. Auch der typische Ruf "wize-wize-wize" war noch nicht eindeutig zu hören.

Voller Stolz konnten wir auch das Schlüpfen unserer Distelfalter beobachten. Sie hatten sich bereits in einem Kokon verpuppt und eines Tages im Juni schlüpfte Einer nach dem Anderen.

Noch waren ihre Flügel ganz weich und wir konnten erkennen, wie sie diese ausfalteten. Während die Flügel trocknen, verliert er etwas rote Flüssigkeit und ist dann startklar für den ersten Flug. Gerne sind die Falter auch auf unseren Händen und im Gesicht gelandet und haben mit ihrem langen Rüssel an unserer Haut gesaugt. Das war sehr witzig!

Unser Thema diese Woche: Beton

Nachdem die Kinder schon vor einiger Zeit einen alten Sack mit Zement im Abstellraum gefunden hatten, kreisten die Gedanken immer darum, damit Beton herzustellen. Wir schauten uns einen Bericht über Stahlbeton in der "Sendung mit der Maus" an und die Kinder wussten so, welche Mischungsverhältnisse von Zement, Wasser und Sand in die Schubkarre zu füllen waren. In gemeinsamen Absprachen ermittelten sie die richtige Konsistenz!

Steine wurden in der näheren Umgebung gefunden und eine Stelle im Wald war besonders interessant, da jemand Steine abgeladen hatte. Die wurden mit dem Bollerwagen auf den Wagenplatz geschafft.

Nachdem Betonkugeln geformt wurden, kamen alte Plastikboxen als Gussform zum Einsatz. Ein selbstgebautes Mäusehaus aus Holz wurde mit Plastikfolie ausgelegt und wurde so zur optimalen Steingussform. Der Beton wurde mit eingelegtem Hasendraht verstärkt.

Auf einer Palette entstanden die ersten Mauerstücke, wobei die Kinder ohne Anleitung ihren Vorstellungen folgten.

Es war sehr interessant zu beobachten, wie selbständig alle miteinander Lösungen und Vorgehensweisen erarbeiteten!

Feuerkreis Winterliche Impressionen

Sankt Martin Lichterfest

Heute am frühen Morgen haben wir mit den Kindern ein stimmungsvolles Lichterfest gefeiert. Zu Ehren der guten Taten von Sankt Martin sind wir singend mit unseren Laternen durch den herbstlich bunten Wald gelaufen und haben später am Lagerfeuer uns mit gebackenen Martinsgänsen gestärkt. Die Geschichte von Sankt Martin wurde von den Kindern aufgeführt und dieses Mal auf Video für die Eltern festgehalten. Es war wunderschön, diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Heute gibt es Popcorn und gegrillten Mais

Nachdem die Kinder alle auf den abgeernteten Feldern noch immer nach Maiskolben gesucht und auch noch welche gefunden haben und daran die restlichen Körner abgezupft und gesammelt wurden, kam Verena auf Idee: „Wir machen alle gemeinsam Popcorn und grillen Maiskolben.“

Gesagt, getan, Verena organisierte Popcorn Mais und die Maiskolben zum Grillen.

 

Gemeinsam mit Till haben wir das Feuer angezündet. Als die Temperatur passte, wurde das Gestell in die Feuerschale gestellt, auf das die Wokschale dann gestellt wurde.

 

Verena erklärte alles ganz genau, sodass ihr abwechselnd erst Öl und nun die Maiskörner in die Wokschale geschüttet wurden. Einige dachten erst: „Oh das sind aber wenige Körner.“

Zwei Kinder trugen vorsichtig die Schale zur Feuerstelle und stellten sie auf das Gestell.

 

Alle Kinder standen um das Feuer auf den Holzblöcken und staunten erst über das Öl, welches heiß wurde und viele kleine Blasen entstanden sind und als dann das Popcorn los ploppte hörte man nur noch: „Oooohhhhhh, jaaaaaaa, schau mal da, wie cool!“

 

Till legte ein Gitter darüber, damit nicht so viel Popcorn im Feuer landet und als es dann fertig war, konntet ihr es kaum erwarten eure erste „Ladung“ gezuckertes Popcorn zu nehmen.

Geschmeckt hat es allen und ihr wart alle erstaunt, wieviel doch aus dem „bisschen“ raus kam.

 

Als das Popcorn gegessen war, ging es weiter mit den Maiskolben. Die wurden zum Grillen auf den Rost gelegt. Beim ersten Mal wenden, wurde genau der Farbunterschied deutlich, auf der gegrillten Seite war das Gelb viel dunkler, als auf der nicht gegrillten.

 

Auch die Maiskolben haben sehr lecker geschmeckt.

Wir bauen eine Keschdebahn

Nachdem uns die Kastinenbäume soviele "Keschde" geschenkt hatten, haben wir eine Bauwanne damit gefüllt. Kastanien eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse (wer schafft es über den Bauwagen?) und zum Basteln und Zusammenstecken mit Zahnstochern.

Da gerade große Papprollen übrig blieben, kamen wir auf die Idee eine Keschdebahn zu bauen. Wir haben Kanthölzer als Böcke zusammengenagelt und mit Stöcken stabilisiert; dann konnten wir die Papprollen darauflegen und eine tolle Bahn bauen.

Abschüssig muss sie sein, sonst rollen die Kastanien nicht gut durch. Die Rohre müssen gut in einander passen, sonst gibt es Stau. Am Ende haben wir noch eine Klangtreppe gebaut, damit die ankommenden Kastanien lustig klackern.

Wir pressen eigenen Apfelsaft

Der Herbst ist da und beglückt uns dieses Jahr mit einer reichen Apfelpracht. Die Bäume biegen ihre Äste unter der Last der vielen Äpfel. In Rinklingen durften wir mit den Waldkindern auf einer schönen Streuobstwiese Äpfel für eigenen Apfelsaft sammeln. Die Kinder waren mit Eifer dabei und in null-komma-nix war unser Bollerwagen randvoll.

Schon 1954 singt Peter Alexander: "Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere. Nur weil die Bäume hoch sind und diese die Tiere groß sind.
Die süßesten Früchte schmecken dir und mir genauso, doch weil wir beide klein sind, erreichen wir sie nicht." Doch wenn man sich noch ein bißchen streckt, fällt auch der leckere rote Apfel in meine Hand.

Unsere Apfelernte landete nach dem Aussortieren und Waschen in dem Häcksler, der die Äpfel in kleine Stücke riss. Das war für die Kinder besonders faszinierend und jeder durfte aus sicherer Entfernung den Häcksler füllen und zusehen, wie die Wonneproppen klein zerteilt wurden.

Mit den kleinen Apfelstücken wurde nun die Apfelpresse befüllt. Das Pressen ist echte Knochenarbeit und wir staunten nicht schlecht, dass es den Kindern zu viert gelang, die Presse Klick für Klick herunter zu fahren.

Am Ende durften voller Stolz die mitgebrachten Flaschen mit leckerem Apfelsaft befüllt werden. Ein voller Erfolg!

Vielen Dank für die Möglichkeit die Äpfel zu ernten und an Waldpapa Alex, der uns ganz stark geholfen hat!

Spurensuche in Feld und Flur

Spannend und äusserst lehrreich für Kinder und Erzieher ist die gemeinsame Spurensuche. Dabei geht es nicht nur um Fuss-/Pfotenabdrücke, sondern auch häufig um andere Hinterlassenschaften der Tiere. Die Funde werden wie wahre Schätze begutachtet und mit Stolz präsentiert. Erstaunlich schnell wissen die Kinder die Spuren zuzuordnen. Dies schult genaues Betrachten und Merkfähigkeit. Ausserdem macht es riesigen Spaß so gemeinsam die Natur zu erkunden.

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