1250 Jahre Rinklingen - Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag"

Anläßlich der 1250-Jahr-Feierlichkeiten auf dem Dorfplatz in Rinklingen haben wir mit den Waldkindern eine Klanggeschichte mit der kleinen Waldmaus aufgeführt.

Die Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag" erzählt ein Erlebnis der kleinen Waldmaus, die die Tierwelt in unserer Umgebung wiedergibt:

 

Eines Morgens wacht die kleine Waldmaus auf und wundert sich, wie unruhig es im Wald geworden ist.

Sie schlüpft aus ihrem Mauseloch und läuft durch das raschelnde Laub. Auf den hohen Fichten wohnt das Eichhörnchen. Die Waldmaus kann gerade noch einem herunterfallenden Fichtenzapfen ausweichen und schon flitzt das Eichhörnchen in Windeseile den Stamm hinunter, dass die Rinde knackt. "Guten Morgen, Eichhörnchen!", sagt die kleine Waldmaus. "Keine Zeit! Keine Zeit!", antwortet das Eichhörnchen und ist schon weiter durch das raschelnde Laub gesprungen.

"Sowas!", denkt die kleine Waldmaus und macht sich auf den Weg zum Specht. Der wohnt in einer alten Baumhöhle. Schon fliegen der Waldmaus kleine Holzspäne entgegen, als sie den Specht aufgeregt trommeln hört. Die Waldmaus ruft: "Guten Morgen Herr Specht! Schon so fleißig am frühen Morgen?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", ruft der Specht und fliegt kichernd davon.

"Ein komischer Vogel!", denkt die kleine Waldmaus und huscht weiter zur nächsten Baumhöhle, wo ein emsiges Bienenvolk seinen Honig einlagert. Wild summend fliegen die Bienen um ihren Stock. "Guten Morgen ihr fleißigen Immen. Seid ihr so früh schon am Nektar sammeln?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", summen die Bienen und machen sich als großer Schwarm davon.

"Schade", denkt die kleine Waldmaus, "alle Tiere sind beschäftigt und keiner hat Zeit für mich. Ich gehe hinunter zum Teich, vielleicht treffe ich da jemanden!"

Schon von Weitem hört sie die Frösche lauthals quaken. Aber als sie endlich unten am Teich angekommen ist, sieht sie nur noch die langen Hinterbeine der Frösche davon hüpfen. "Warum haben es alle so eilig heute?", fragt sich die kleine Waldmaus.

Auch der Rotmilan, der oben am Himmel schrill rufend seine Kreise zieht, scheint heute keine Zeit zu haben sie zu jagen und fliegt mit kräftigen Flügelschlägen übers Feld davon.

Die kleine Waldmaus hört gerade den Hasen mit seinen Läufen trommeln und als sie ihn am Feldrand trifft, ruft er: "Jetzt muss ich los! Die anderen warten!"

Auch die Pferde auf der Koppel galoppieren mit schnellen Hufen davon, gefolgt von den Schafen und Ziegen, die eben noch schmatzend und mähend auf der Wiese standen.

Alle Tieren folgen dem Weg, der in das Dorf führt und vorsichtig trippelt die kleine Waldmaus die Straße entlang und findet auf dem großen Platz alle ihre Freunde wieder, die mit ihr zusammen singen:

"Ich mag die Bäume, ich mag das bunte Laub..."

Die Masken und Trommeln haben die Kinder selbst gebastelt. Die Fotos haben wir von Thomas Rebel bekommen, vielen Dank!

Entspannungsübungen mit den Vorschülern

Wir sprechen darüber, wie es uns gelingen kann, in manchen Situationen besser zur Ruhe zu kommen. Dies können wir kontrollieren, indem wir uns auf etwas konzentrieren. J. nennt das Malen, R. das Rechnen. Beides Aktionen, bei denen man sich konzentrieren muss.

Das Gehirn steuert uns. Mit der einfachen Aufgabe: "Hebe den Finger an Deine Nasenspitze!" können wir erkennen, was das Gehirn leistet: Die gehörte Aufgabenstellung wird vom Gehirn verarbeitet und es steuert die Bewegung des Fingers zur Nasenspitze innerhalb einer Sekunde. Die Kinder verstehen den Zusammenhang.

Wie kann unser Gehirn den Körper beeinflussen? J. erzählt, dass er Spagat machen kann. Wir sprechen über Gymnastik, die den Körper beweglicher macht. Ich erzähle von Yoga, das Übungen beinhaltet, die Körper und Geist beeinflussen.

 

Wir finden uns zusammen am Basteltisch ein. Jeder darf ein buntes DINA-4-Papier auswählen. Wir beginnen mit der Falttechnik für ein Papierboot. Alle Arbeitsschritte werden gemeinsam durchgeführt. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, wie das Papier liegt und wie gefaltet wird.

Das klappt sehr gut, nur bei 2 Kindern lässt sich beim Zwischenschritt "Papierhut" die Seite nicht aufklappen. Wir berichtigen die Faltung und erkennen, wie wichtig die genauen Arbeitsschritte sind.

Am Schluss haben alle ein akkurat gefaltetes Papierboot.

Nun begeben wir uns auf den Boden, das unser Meer darstellt.

Wir pusten nun sanft auf die Boote, damit sie sich bewegen. Manche kippen um und werden stabilisiert. Dann pusten wir stärker und lassen die Boote einen Sturm erleben.

 

Dann nehmen wir unsre Schiffe und "schwimmen" in den anderen Raum. Dort sind schon Liegeflächen aufgebaut. Die Kinder erkennen dies sofort und suchen sich einen Platz aus. Ich zeige den Kindern, wie sie sich hinlegen können. Die Schiffe werden auf dem Bauch positioniert und durch Heben und Senken der Bauchdecke bewegt. Wir atmen tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Dies machen wir etwa 10 mal.

 

Nun legen wir die Schiffe zur Seite und beginnen mit der Phantasiereise. Nachdem wir die Regeln besprochen haben geht es los.

 

---- "Entspannen mit Klaro"/Karlsruher Entspannungstraining: "4 Phantasiereisen mit dem Bären Benjamin: Reise 1: Körper und Glieder werden schwer" ----

 

Nach der Rückholung ist es J. der sofort die Idee hat, für das Schiff weitere Dinge zu basteln. Gemeinsam gehen alle an den Basteltisch zurück und beginnen selbständig mit der Arbeit. Fische, Wasser, Seeigel und andere Meerestiere entstehen. Insgesamt herrscht eine sehr entspannte, harmonische und geschäftige Atmosphäre. Nach Abschluss der Arbeiten räumen sie ihre Schiffe selbständig und wertschätzend zu ihren Portfolio-Ordnern auf. Das war ein sehr schöner Einstieg in den Tag!

Waffelnbacken über dem Feuer

Ende Februar haben wir unsre Waffeleisen, die uns das Christkind gebracht hat, eingeweiht. In unsrer Feuerschale haben wir mächtig eingeheizt und die Waffeleisen mit Öl bestrichen. In der Küche wurde mittlerweile der leckere Apfelteig zubereitet.

Hier werden die Eier geschlagen, die in den Teig kommen

Die Waffeleisen liegen im Feuer und alle rufen: "Wann sind die Waffeln endlich fertig?" Bald können die ersten Kinder kosten: Sie sind sehr lecker geworden!

Mjamm, mjamm! Für das nächste Mal brauchen wir mehr Teig, sie waren ruck-zuck-weg!

Wilde Tiere des Kraichgaus

Heute fuhren wir gemeinsam nach Oberdingen um Alexander Schlauch und seine wilden Tiere zu besuchen.

Aber nicht in echt….., der Alex fotografiert wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und stellt die Fotos aus, damit alle sehen können wie schön die Tiere sind. Die gelungenen Fotos durften wir heute besichtigen, so bekamen wir Füchse, Frechdachse, Rehe und Adler und viele mehr zu Gesicht.

Da staunten wir nicht schlecht, denn normalerweise bekommen wir die Tiere nicht zu sehen, da sie sich entweder vor uns verstecken oder dann aufstehen wenn wir zu Bett gehen. Damit die Tiere auch so nah vor die Kamera kommen, muss der Alex sich in einem Zelt verstecken und mucksmäuschen still sein. Dann heißt es abwarten und mit viel Glück schaut eine Vorwitznase vorbei.

Ab und zu muss der Alex, um richtig gute Fotos schießen zu können, seine Kleider ganz lange anziehen und fängt dann selber an zu stinken, dies ist dann eine ganz besondere Art der Tarnung.

Weißt du noch warum er das tut?

Auch der Alex staunte nicht schlecht, denn ihr wusstest sehr viel über die Tiere im Wald und in der Luft. Das ist aber auch ganz klar, denn als Waldkindergartenkinder weiß man eben über Dinge Bescheid von denen andere nicht so viel wissen.

Wir sind eben Schlauerle!

Die Zeit verging wie im Flug und schwupp di wupps saßen wir wieder in unserer Schneckenkutsche und fuhren zurück in den Kindergarten.

 

Unser Torbogen zur Adventszeit

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