Die Einrichtung ist aktuell bis mindestens Freitag 17.04.2020 geschlossen!

Spurensuche in Feld und Flur

Spannend und äusserst lehrreich für Kinder und Erzieher ist die gemeinsame Spurensuche. Dabei geht es nicht nur um Fuss-/Pfotenabdrücke, sondern auch häufig um andere Hinterlassenschaften der Tiere. Die Funde werden wie wahre Schätze begutachtet und mit Stolz präsentiert. Erstaunlich schnell wissen die Kinder die Spuren zuzuordnen. Dies schult genaues Betrachten und Merkfähigkeit. Ausserdem macht es riesigen Spaß so gemeinsam die Natur zu erkunden.

1250 Jahre Rinklingen - Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag"

Anläßlich der 1250-Jahr-Feierlichkeiten auf dem Dorfplatz in Rinklingen haben wir mit den Waldkindern eine Klanggeschichte mit der kleinen Waldmaus aufgeführt.

Die Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag" erzählt ein Erlebnis der kleinen Waldmaus, die die Tierwelt in unserer Umgebung wiedergibt:

 

Eines Morgens wacht die kleine Waldmaus auf und wundert sich, wie unruhig es im Wald geworden ist.

Sie schlüpft aus ihrem Mauseloch und läuft durch das raschelnde Laub. Auf den hohen Fichten wohnt das Eichhörnchen. Die Waldmaus kann gerade noch einem herunterfallenden Fichtenzapfen ausweichen und schon flitzt das Eichhörnchen in Windeseile den Stamm hinunter, dass die Rinde knackt. "Guten Morgen, Eichhörnchen!", sagt die kleine Waldmaus. "Keine Zeit! Keine Zeit!", antwortet das Eichhörnchen und ist schon weiter durch das raschelnde Laub gesprungen.

"Sowas!", denkt die kleine Waldmaus und macht sich auf den Weg zum Specht. Der wohnt in einer alten Baumhöhle. Schon fliegen der Waldmaus kleine Holzspäne entgegen, als sie den Specht aufgeregt trommeln hört. Die Waldmaus ruft: "Guten Morgen Herr Specht! Schon so fleißig am frühen Morgen?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", ruft der Specht und fliegt kichernd davon.

"Ein komischer Vogel!", denkt die kleine Waldmaus und huscht weiter zur nächsten Baumhöhle, wo ein emsiges Bienenvolk seinen Honig einlagert. Wild summend fliegen die Bienen um ihren Stock. "Guten Morgen ihr fleißigen Immen. Seid ihr so früh schon am Nektar sammeln?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", summen die Bienen und machen sich als großer Schwarm davon.

"Schade", denkt die kleine Waldmaus, "alle Tiere sind beschäftigt und keiner hat Zeit für mich. Ich gehe hinunter zum Teich, vielleicht treffe ich da jemanden!"

Schon von Weitem hört sie die Frösche lauthals quaken. Aber als sie endlich unten am Teich angekommen ist, sieht sie nur noch die langen Hinterbeine der Frösche davon hüpfen. "Warum haben es alle so eilig heute?", fragt sich die kleine Waldmaus.

Auch der Rotmilan, der oben am Himmel schrill rufend seine Kreise zieht, scheint heute keine Zeit zu haben sie zu jagen und fliegt mit kräftigen Flügelschlägen übers Feld davon.

Die kleine Waldmaus hört gerade den Hasen mit seinen Läufen trommeln und als sie ihn am Feldrand trifft, ruft er: "Jetzt muss ich los! Die anderen warten!"

Auch die Pferde auf der Koppel galoppieren mit schnellen Hufen davon, gefolgt von den Schafen und Ziegen, die eben noch schmatzend und mähend auf der Wiese standen.

Alle Tieren folgen dem Weg, der in das Dorf führt und vorsichtig trippelt die kleine Waldmaus die Straße entlang und findet auf dem großen Platz alle ihre Freunde wieder, die mit ihr zusammen singen:

"Ich mag die Bäume, ich mag das bunte Laub..."

Die Masken und Trommeln haben die Kinder selbst gebastelt. Die Fotos haben wir von Thomas Rebel bekommen, vielen Dank!

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