Sankt Martin Lichterfest

Heute am frühen Morgen haben wir mit den Kindern ein stimmungsvolles Lichterfest gefeiert. Zu Ehren der guten Taten von Sankt Martin sind wir singend mit unseren Laternen durch den herbstlich bunten Wald gelaufen und haben später am Lagerfeuer uns mit gebackenen Martinsgänsen gestärkt. Die Geschichte von Sankt Martin wurde von den Kindern aufgeführt und dieses Mal auf Video für die Eltern festgehalten. Es war wunderschön, diesen Tag gemeinsam zu begehen.

Heute gibt es Popcorn und gegrillten Mais

Nachdem die Kinder alle auf den abgeernteten Feldern noch immer nach Maiskolben gesucht und auch noch welche gefunden haben und daran die restlichen Körner abgezupft und gesammelt wurden, kam Verena auf Idee: „Wir machen alle gemeinsam Popcorn und grillen Maiskolben.“

Gesagt, getan, Verena organisierte Popcorn Mais und die Maiskolben zum Grillen.

 

Gemeinsam mit Till haben wir das Feuer angezündet. Als die Temperatur passte, wurde das Gestell in die Feuerschale gestellt, auf das die Wokschale dann gestellt wurde.

 

Verena erklärte alles ganz genau, sodass ihr abwechselnd erst Öl und nun die Maiskörner in die Wokschale geschüttet wurden. Einige dachten erst: „Oh das sind aber wenige Körner.“

Zwei Kinder trugen vorsichtig die Schale zur Feuerstelle und stellten sie auf das Gestell.

 

Alle Kinder standen um das Feuer auf den Holzblöcken und staunten erst über das Öl, welches heiß wurde und viele kleine Blasen entstanden sind und als dann das Popcorn los ploppte hörte man nur noch: „Oooohhhhhh, jaaaaaaa, schau mal da, wie cool!“

 

Till legte ein Gitter darüber, damit nicht so viel Popcorn im Feuer landet und als es dann fertig war, konntet ihr es kaum erwarten eure erste „Ladung“ gezuckertes Popcorn zu nehmen.

Geschmeckt hat es allen und ihr wart alle erstaunt, wieviel doch aus dem „bisschen“ raus kam.

 

Als das Popcorn gegessen war, ging es weiter mit den Maiskolben. Die wurden zum Grillen auf den Rost gelegt. Beim ersten Mal wenden, wurde genau der Farbunterschied deutlich, auf der gegrillten Seite war das Gelb viel dunkler, als auf der nicht gegrillten.

 

Auch die Maiskolben haben sehr lecker geschmeckt.

Wir bauen eine Keschdebahn

Nachdem uns die Kastinenbäume soviele "Keschde" geschenkt hatten, haben wir eine Bauwanne damit gefüllt. Kastanien eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse (wer schafft es über den Bauwagen?) und zum Basteln und Zusammenstecken mit Zahnstochern.

Da gerade große Papprollen übrig blieben, kamen wir auf die Idee eine Keschdebahn zu bauen. Wir haben Kanthölzer als Böcke zusammengenagelt und mit Stöcken stabilisiert; dann konnten wir die Papprollen darauflegen und eine tolle Bahn bauen.

Abschüssig muss sie sein, sonst rollen die Kastanien nicht gut durch. Die Rohre müssen gut in einander passen, sonst gibt es Stau. Am Ende haben wir noch eine Klangtreppe gebaut, damit die ankommenden Kastanien lustig klackern.

Wir pressen eigenen Apfelsaft

Der Herbst ist da und beglückt uns dieses Jahr mit einer reichen Apfelpracht. Die Bäume biegen ihre Äste unter der Last der vielen Äpfel. In Rinklingen durften wir mit den Waldkindern auf einer schönen Streuobstwiese Äpfel für eigenen Apfelsaft sammeln. Die Kinder waren mit Eifer dabei und in null-komma-nix war unser Bollerwagen randvoll.

Schon 1954 singt Peter Alexander: "Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere. Nur weil die Bäume hoch sind und diese die Tiere groß sind.
Die süßesten Früchte schmecken dir und mir genauso, doch weil wir beide klein sind, erreichen wir sie nicht." Doch wenn man sich noch ein bißchen streckt, fällt auch der leckere rote Apfel in meine Hand.

Unsere Apfelernte landete nach dem Aussortieren und Waschen in dem Häcksler, der die Äpfel in kleine Stücke riss. Das war für die Kinder besonders faszinierend und jeder durfte aus sicherer Entfernung den Häcksler füllen und zusehen, wie die Wonneproppen klein zerteilt wurden.

Mit den kleinen Apfelstücken wurde nun die Apfelpresse befüllt. Das Pressen ist echte Knochenarbeit und wir staunten nicht schlecht, dass es den Kindern zu viert gelang, die Presse Klick für Klick herunter zu fahren.

Am Ende durften voller Stolz die mitgebrachten Flaschen mit leckerem Apfelsaft befüllt werden. Ein voller Erfolg!

Vielen Dank für die Möglichkeit die Äpfel zu ernten und an Waldpapa Alex, der uns ganz stark geholfen hat!

Die unerwartete Zeit der Pandemie

Wir freuen uns, dass langsam wieder die ersten Besucher in den Waldkindergarten kommen. Zur "Notbetreuung" haben wir heute noch Besuch von unserer treuen Katze bekommen, die sich erstmal ein schönes Sonnenplätzchen ausgesucht hat und dann mit uns über die Felder zu den Pferden gelaufen ist.

Lange waren wir jetzt nicht am Wagenplatz. Der Löwenzahn mit den Pusteblumen ist im Feuerkreis hoch gewachsen. Die Samen fliegen lustig durch die Luft. Hast Du auch schon eine gepustet?

Heute haben wir auf dem Feld bunte Blumen gepflückt. Till sagt ja immer, das ist Nahrung für die Bienen, aber heute wollen wir sie in eine Blumenpresse legen, damit wir sie trocknen können. Dazu braucht man saugfähiges Papier und eine Blumenpresse. Die Blumen legt man zwischen die Papierseiten und dann wird die Presse zugeschraubt. Wenn man keine hat, geht das auch mit ganz dicken Büchern, da kann man das Papier zwischen die Seiten legen, Blüten rein und zugeklappt. Am besten etwas ganz schweres darauf legen. Man muss bestimmt 2 Wochen warten, bis sie richtig getrocknet sind. Hier seht ihr, wie unsere Blumenpresse aussieht:

Der Kastanienbaum hat sehr schöne Blüten bekommen. Da erfreuen sich nicht nur die Bienen daran. Ist "rosa" vielleicht Deine Lieblingsfarbe? Dann solltest Du eine Kastanienblüte trocknen!

Die Krähen auf den Bäumen rufen schon nach Euch!

Wir freuen uns auf Euer Lachen und

wieder was zusammen machen:

Erzählen und Spielen, Toben und Wühlen, Verstecken und Entdecken, Fühlen und Reden, wir wollen wieder die Natur erleben!

Bleibt gesund und munter, bis hoffentlich bald!

Spurensuche in Feld und Flur

Spannend und äusserst lehrreich für Kinder und Erzieher ist die gemeinsame Spurensuche. Dabei geht es nicht nur um Fuss-/Pfotenabdrücke, sondern auch häufig um andere Hinterlassenschaften der Tiere. Die Funde werden wie wahre Schätze begutachtet und mit Stolz präsentiert. Erstaunlich schnell wissen die Kinder die Spuren zuzuordnen. Dies schult genaues Betrachten und Merkfähigkeit. Ausserdem macht es riesigen Spaß so gemeinsam die Natur zu erkunden.

1250 Jahre Rinklingen - Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag"

Anläßlich der 1250-Jahr-Feierlichkeiten auf dem Dorfplatz in Rinklingen haben wir mit den Waldkindern eine Klanggeschichte mit der kleinen Waldmaus aufgeführt.

Die Klanggeschichte "Ein Dorf hat Geburtstag" erzählt ein Erlebnis der kleinen Waldmaus, die die Tierwelt in unserer Umgebung wiedergibt:

 

Eines Morgens wacht die kleine Waldmaus auf und wundert sich, wie unruhig es im Wald geworden ist.

Sie schlüpft aus ihrem Mauseloch und läuft durch das raschelnde Laub. Auf den hohen Fichten wohnt das Eichhörnchen. Die Waldmaus kann gerade noch einem herunterfallenden Fichtenzapfen ausweichen und schon flitzt das Eichhörnchen in Windeseile den Stamm hinunter, dass die Rinde knackt. "Guten Morgen, Eichhörnchen!", sagt die kleine Waldmaus. "Keine Zeit! Keine Zeit!", antwortet das Eichhörnchen und ist schon weiter durch das raschelnde Laub gesprungen.

"Sowas!", denkt die kleine Waldmaus und macht sich auf den Weg zum Specht. Der wohnt in einer alten Baumhöhle. Schon fliegen der Waldmaus kleine Holzspäne entgegen, als sie den Specht aufgeregt trommeln hört. Die Waldmaus ruft: "Guten Morgen Herr Specht! Schon so fleißig am frühen Morgen?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", ruft der Specht und fliegt kichernd davon.

"Ein komischer Vogel!", denkt die kleine Waldmaus und huscht weiter zur nächsten Baumhöhle, wo ein emsiges Bienenvolk seinen Honig einlagert. Wild summend fliegen die Bienen um ihren Stock. "Guten Morgen ihr fleißigen Immen. Seid ihr so früh schon am Nektar sammeln?" "Keine Zeit! Keine Zeit!", summen die Bienen und machen sich als großer Schwarm davon.

"Schade", denkt die kleine Waldmaus, "alle Tiere sind beschäftigt und keiner hat Zeit für mich. Ich gehe hinunter zum Teich, vielleicht treffe ich da jemanden!"

Schon von Weitem hört sie die Frösche lauthals quaken. Aber als sie endlich unten am Teich angekommen ist, sieht sie nur noch die langen Hinterbeine der Frösche davon hüpfen. "Warum haben es alle so eilig heute?", fragt sich die kleine Waldmaus.

Auch der Rotmilan, der oben am Himmel schrill rufend seine Kreise zieht, scheint heute keine Zeit zu haben sie zu jagen und fliegt mit kräftigen Flügelschlägen übers Feld davon.

Die kleine Waldmaus hört gerade den Hasen mit seinen Läufen trommeln und als sie ihn am Feldrand trifft, ruft er: "Jetzt muss ich los! Die anderen warten!"

Auch die Pferde auf der Koppel galoppieren mit schnellen Hufen davon, gefolgt von den Schafen und Ziegen, die eben noch schmatzend und mähend auf der Wiese standen.

Alle Tieren folgen dem Weg, der in das Dorf führt und vorsichtig trippelt die kleine Waldmaus die Straße entlang und findet auf dem großen Platz alle ihre Freunde wieder, die mit ihr zusammen singen:

"Ich mag die Bäume, ich mag das bunte Laub..."

Die Masken und Trommeln haben die Kinder selbst gebastelt. Die Fotos haben wir von Thomas Rebel bekommen, vielen Dank!

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